Tagesgeldzinsen

Tagesgeldzinsen

Okt 05

Bei der Höhe der Tagesgeldzinsen unterscheiden sich die Angebote der Banken natürlich sehr voneinander. Zum einen werden die Zinsen anhand der Bankenstruktur gemessen und zum anderen ist auch die allgemeine Entwicklung der Kapitalmärkte ausschlaggebend. Sobald sich Finanzinstitute teuer refinanzieren müssen, steigen auch die Tagesgeldzinsen und die Rendite.

Besonders wichtig bei den Tagesgeldzinsen ist die Häufigkeit der Zinsausschüttung, denn diese kann am Ende große Auswirkungen haben. Vergleicht man eine jährliche Zinsausschüttung mit einer vierteljährlichen Ausschüttung, so wird die Rendite bei der vierteljährlichen Zinsgutschrift deutlich besser ausfallen. Der Kunde profitiert in diesem Fall vom Zinseszinseffekt, dessen Auswirkung bereits nach kurzer Zeit deutlich zu spüren ist. Beim Tagesgeld wird jeder Euro in den folgenden Zinsperioden mitverzinst und das angelegte Kapital vermehrt sich praktisch von allein. Diese Tatsache sollte bei einem entsprechenden Tagesgeld Vergleich unbedingt berücksichtigt werden.

Aber sind die Tagesgeldzinsen auch sicher?
Hier kann das Tagesgeld mit mittel- bzw. langfristen Geldanlagen und festen Laufzeiten leider nicht mithalten, denn deren Zinsen sind oftmals besser planbar. Hingegen sind die Zinsen des Tagesgeldes variabel und können von den Banken kurzfristig angepasst werden. Besonders Angebote die hohe Zinsen versprechen, werden meist nach einiger Zeit wieder an den Markt angepasst und häufig dann niedriger verzinst. Während dieser Zeit profitiert der Anleger jedoch von überdurchschnittlichen Zinssätzen.

Bei einem Tagesgeld Vergleich wird sich schnell herausstellen, dass es unzählige Banken gibt, welche Neukunden mit speziellen Angeboten locken. In den meisten Fällen sind diese Angebote besonders durch überdurchschnittliche Zinsen oder erstklassige Konditionen zu erkennen.

Leider sind diese Neukundenangebote meist nur auf kurze Zeit begrenzt, was speziell bei den höheren Zinsen der Fall ist. In der Regel nach einem halben Jahr wird der Neukunde dann zum Bestandskunden und muss spürbare Zinsnachlässe in Kauf nehmen. Aus diesem Grund überlegen viele Anleger, ob sie solche Angebote überhaupt in einen Tagesgeld Vergleich einbeziehen sollten.

Natürlich sollte das jeder Kunde tun, denn es wäre ärgerlich diesen besonderen Vorteil nicht auszunutzen. Je nach Angebot kann es durchaus geschehen, dass sich eine Rendite erzielen lässt, die deutlich höher als bei anderen Angeboten ausfällt. Somit ist es sinnvoll, ein neues oder weiteres Tagesgeldkonto zu eröffnen. Die Eröffnung ist für den Kunden kostenlos und er muss lediglich sein bestehendes Kapital auf das neue Konto transferieren. Hierin besteht der Sinn des so genannten Tagesgeld Hopping, der Wechsel zum jeweils besten Anbieter.

Neukunde bei einer Bank zu werden ist im Übrigen auch nicht sehr schwer, denn bei den meisten Banken gilt man bereits als Neukunde, wenn man seit mindestens sechs Monaten oder einem Jahr kein Konto oder andere Dienstleistungen bei der entsprechenden Bank in Anspruch genommen hat. So können Anleger durchaus bereits nach sechs Monaten erneut von guten Vorzugskonditionen profitieren.

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